KOREST Restaurierungsbedarf
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Epoxydharze

Allgemeine Informationen zur Verarbeitung von Epoxydharzen 

Unsere Epoxydharze sind in der Regel ab Lieferdatum 10 bis 12 Monate verarbeitungsfähig. Wird die Packung nur selten und kurzzeitig zur Entnahme der Komponenten geöffnet, kann eine längere Verwendbarkeit möglich sein.
Bei Unterschreitung der Transport- bzw. Lagertemperatur unter 15°C bzw. bei häufigen Temperaturschwankungen, kann eine Eintrübung der Komponente Part A (Harz) auf eine beginnende Kristallisation hinweisen. Dies ist ein normaler Vorgang, der keine Auswirkungen auf die Qualität des Produktes hat.

Eine Dekristallisierung erfolgt über mehrere Stunden im Wärmeschrank bei etwa 65°C – vorher die Schraubkappe des Behälters lockern. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur kann mit dem Epoxidharz gearbeitet werden.
Lagerbedingung: bei Raumtemperatur in gut verschlossenen Behältern.

Fragen und Antworten zur Verarbeitung von Epoxydharzen 

Glasur aus Epoxydharz

FRAGE:
Ich möchte aus Epoxydharz eine Glasur herstellen, die auch an vertikalen Flächen haftet. Trotz langem Mischen hat sich das Verdickungsmittel (HDK_H13L) nicht aufgelöst. Was mache ich falsch?
ANTWORT:
Wahrscheinlich nutzen Sie zum Mischen keinen Rührer oder eine zu niedrige Drehzahl. Das Handstück des Schleifgerätes kann in der Regel auf eine Drehzahl von 1000 – 5000 rpm eingestellt und mit einem kleinen Rührinstrument genutzt werden. Grundsätzlich ist jedes handelsübliche Schleifgerät geeignet. Gehen Sie bitte nach folgender Beschreibung vor:

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Epoxydharzmischung

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Zugabe von 2 Gew-% HDK_H13L und einige Tropfen Aceton zur Bindung des Pulvers und Verhinderung von Staubbildung

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HDK H13L wird mit einem kleinen Rührer bei etwa 1000 Umdrehungen / Minute gerührt, bis sich die Partikel aufgelöst haben.

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Durch die hohe Drehzahl beim Rühren bilden sich kleine Luftblasen, die die Lösung weiß erscheinen lassen. Nach dem Auftrag lösen sich die Blasen auf.

Die Epoxydharzglasur kann in einem verschlossenen Gefäß mehrere Tage bei etwa -22°C im Tiefkühlschrank aufbewahrt werden.
Gegebenenfalls kann durch die Zugabe von etwas Epoxydharzmischung oder Aceton eine Verdünnung erfolgen, um die Streichviskosität einzustellen.

Eine weitere Variante zur Herstellung einer Epoxydharzglasur

Zur Erhöhung der Viskosität kann eine frische, niederviskose Mischung für etwa 8 bis 12 Stunden bei ca. 7°C im normalen Kühlschrank gelagert werden. Durch die so gesteuerte Vorpolymerisation erhöht sich die Viskosität. Sollte die Mischung zu dickflüssig geworden sein, kann sie einfach mit einem frischen, niederviskosen Gemisch "verdünnt" werden, ohne, dass eine negative Qualitätsbeeinflussung erfolgt.

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